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Strahlenschutz nach StrlSchV

Vorsicht - radioaktive Strahlung

Das Dezernat 44 nimmt im Regierungsbezirk Mittelhessen die Aufgaben des Strahlenschutzes in Industrie, Forschung, Lehre und Medizin wahr.

Das Dezernat ist zuständig für die Erteilung von Genehmigungen nach Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zum Umgang mit offenen und umschlossenen radioaktiven Stoffen (einschließlich Lagerung und Entsorgung radioaktiver Abfälle), für den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung, für die Beförderung radioaktiver Stoffe sowie für die genehmigungsbedürftige Beschäftigung von Personen in fremden Anlagen. Die Fachbediensteten beraten und unterstützen den Antragsteller vor bzw. bei der Antragstellung.

Ferner ist das Dezernat zuständig für die Bescheinigung der Fachkunde im Strahlenschutz für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Im Rahmen der Aufsicht nach dem Atomgesetz überwachen die Fachbediensteten die Einhaltung der strahlenschutzrechtlichen Vorschriften, die den Schutz der Arbeitnehmer, die Gesundheit Dritter, den Patientenschutz und den Schutz der Umwelt vor Gefährdung durch ionisierende Strahlen betreffen und ordnen gegebenenfalls Schutzmaßnahmen an.

Bürgerinnen und Bürger, Personal- und Betriebsräte und andere Behörden finden im Dezernat kompetente Ansprechpartner in Fragen des Strahlenschutzes.

Bei Zwischenfällen unterhalb der Katastrophenschwelle übernehmen die Fachbediensteten an den Schadensorten die Einsatzleitung und koordinieren den Einsatz weiterer Fachstellen (Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei).

Hinweis: Für Anzeigen und Genehmigungen nach Röntgenverordnung (RöV) ist das Dezernat für Arbeitsschutz (Dez. 25.1) zuständig.

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