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Elektr. Nachweisverfahren

Signiervorgang

Das elektronische Nachweisverfahren (eANV)

Die Nachweis- und Registerführung im Rahmen der Entsorgung gefährlicher, nachweispflichtiger Abfälle hat seit dem 1. April 2010 in elektronischer Form zu erfolgen. Dies bedeutet, die Beteiligten müssen die zur Nachweisführung erforderlichen Unterlagen elektronisch übermitteln, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne des Signaturgesetzes versehen sowie die für den Empfang erforderlichen Zugänge eröffnen. Soweit für die in die Register einzustellenden Nachweise die elektronische Nachweisführung zwingend bestimmt ist, sind auch die Register über nachweispflichtige Abfälle elektronisch zu führen.

Ausgenommen von der genannten Regelung dürfen Übernahmescheine als Verbleibsbeleg bei der Sammel-Entsorgung von Abfallerzeugern und Abfallsammlern bei der Nachweisführung auch in Papierform geführt werden. Zu beachten ist dabei aber, dass die in Papierform erstellten Übernahmescheine beim Sammler jedoch elektronisch nacherfasst und in das elektronische Register aufgenommen werden müssen.

Die Nachweispflichtigen sind verpflichtet, als Zugangskonto zur Teilnahme am elektronischen Verfahren ein virtuelles Postfach bei der Zentralen Koordinierungsstelle ZKS zu eröffnen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung bei der ZKS erforderlich. Mit der Registrierung wird der Empfangszugang eröffnet und bekannt gemacht. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Bereich „Links“ und „Downloads“.

Zur Teilnahme an der elektronischen Form für Nachweise und Register müssen folgende, technische Voraussetzungen gegeben sein:

  • PC mit Internetzugang
  • Signaturkarte und Kartenlesegerät

Nachweispflichtige Betriebe mit geringem Begleitscheinaufkommen können das so genannte

  • Länder-eANV-Portal

zur Erstellung von Entsorgungsnachweisen, Begleitscheinen und zur Registerführung nutzen.
Des Weiteren bestehen folgende Alternativen zur Teilnahme am eANV:

  • Nutzung eines Dienstleisters (Provider)
  • Nutzung eigener Software
    ggf. nach Erweiterung an die neuen Anforderungen
  • Erwerb von Nutzungsrechten
    an speziell für das elektronische Nachweisverfahren entwickelter Software
  • Mischformen
    aus den 3 vorgenannten Alternativen

Fragen zur Bedienung des Länder-eANV-Portals beantwortet Ihnen der Service-Help-Desk, der unter der gebührenpflichtigen Rufnummer 0900 1 042010 oder unter support@zks-abfall.de zur Verfügung steht.

© 2014 Regierungspräsidium Gießen. Landgraf - Philipp - Platz 1-7 . 35390 Gießen

Ansprechpartner

Downloads

Links

Zentrale Koordinierungsstelle der Länder (ZKS) und Länder-eANV-Portal  

Informationen der Länder zum Elektronischen Nachweisverfahren 
Angebot der Länderarbeitsgruppe GADSYS

Informationen zur Registrierung bei der ZKS
Angebot der Zentralen Koordinierungsstelle der Länder (ZKS)

Informationen zur qualifizierten elektronischen Signatur
Angebot der Bundesnetzagentur

Informationen zur BMU-Schnittstellen
Angebot der Zentralen Koordinierungsstelle der Länder (ZKS)

Sammlung der Formulare der NachwV (für den Fall, dass die Begleitpapiere für den Transport im eANV nicht zu erstellen sind)
Angebot der Zentralen Koordinierungsstelle der Länder (ZKS Abfall)

Vollzugshilfe zu den Übergangsbestimmungen zur elektronischen Nachweisführung
Angebot des BMU

Vorläufige Empfehlungen zur Verwendung der Signaturkarten
Angebot der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)

Anforderungen an die schriftliche Vereinbarung zwischen Erzeuger und Beförderer bzgl. nachträglicher qualifizierter elektronischer Signatur des Beförderers
Angebot der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)

Infos zur nachträglichen Änderung von vom Entsorger den Behörden bereits übermittelten elektronischen Begleitscheinen 
Angebot der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)
Im Bereich des Landes Hessen wird bei nachträglicher Änderung eines der Behörde bereits übersandten Begleitscheins auf eine vorherige formlose Abstimmung mit der Behörde verzichtet, d. h. Erzeuger, Beförderer und Entsorger, die nach Übermittlung des Begleitscheins feststellen, dass dieser fehlerhaft ist, (z. B. fehlendes Datum oder „Zahlendreher“ in der Betriebsnummer), können diesen jederzeit wie in der Empfehlung beschrieben durch Erstellen eines Ergänzungslayers und Übersendung dieses Layers an die Behörde und alle anderen Abfallwirtschaftsbeteiligten ändern.

Informationen zur „gesplitteten Registerführung“
Angebot der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)