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Versorgungsverwaltung

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Die Geschichte der Versorgungsverwaltung Deutschlands reicht bis ins neunzehnte Jahrhundert zurück.
Der deutsche Staat sah es damals und sieht es auch heute als seine Verpflichtung an, verletzte Soldaten und deren Hinterbliebene zu „versorgen“. Hieraus leitet sich auch der Behördenname „Versorgungsamt“ ab.

Heute ist die hessische Versorgungsverwaltung eine moderne Leistungsverwaltung, die sich im Laufe der Zeit zusätzliche neue Aufgaben erschlossen hat und diese fachkompetent durchführt.

Sie gliedert sich in drei Ebenen
• das Hessische Sozialministerium,
• das Regierungspräsidium Gießen
• und die diesem nachgeordneten Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales mit den Standorten Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt, Gießen, Fulda und Kassel.

Kernaufgabe der hessischen Versorgungsverwaltung ist das Soziale Entschädigungsrecht, das im Sozialgesetzbuch I definiert ist. Inhaltlich ist darunter in erster Linie die Durchführung des Gesetzes über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG) zu verstehen.  Diese Vorschriften finden entsprechende Anwendung auch bei Sondergesetzen, wie beispielsweise dem Soldatenversorgungsgesetz, dem Opferentschädigungsgesetz und dem Infektionsschutzgesetz. Ebenfalls zu den Kernaufgaben gehört das Schwerbehindertenrecht - SGB IX - , das die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen regelt.

Weitere Aufgaben der hessischen Versorgungsverwaltung sind die Hessische Betreuungs- und Pflegeaufsicht (früher Heimaufsicht),  die Durchführung des Altenpflegegesetzes des Bundes sowie des Hessischen Altenpflegegesetzes, die Genehmigung von Krankenhauspflegesätzen und die Gewährung von Eltern- und Erziehungsgeld.

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Innnerhalb der Hessischen Landesverwaltung versteht man unter "Versorgungsverwaltung" auch die Durchführung der Versorgung nach dem Hessischen Beamtenversorgungsgesetz.

Die Versorgung der ehemaligen aktiven Beamten des Landes Hessen erfolgt durch das  Regierungspräsidium Kassel  ab 01.01.2008.

Der Aufgabenbereich der Versorgungsdezernats beim Regierungspräsidium Kassel umfasst  hessenweit:
• Festsetzung des Ruhegehaltes
• Festsetzung von Witwen-, Witwer- und Waisengeldern
• Regelung der Versorgungsbezüge
• Anerkennung von Vordienstzeiten
• Erstellung von Vorausberechnungen
• Auskünfte im Scheidungsverfahren an Familiengerichte

Die Hess. Bezügestelle in Wiesbaden ist ab 01.01.2006 zuständig für die Festsetzung von Kindergeld und für die Gewährung von Unterschiedsbetrag zum Familienzuschlag und Ausgleichsbetrag (§ 50 Abs.3 Beamtenversorgungsgesetz).



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